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Guten Tag!! Ich bin 42 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von 3 Kindern im Alter von 17/16 und 9 Jahren. Mein Sohn (17J.) leidet unter einem Typ I-Diabetes. Meine grosse Tochter hat derzeit eine große und einzigartige "Hürde" zu nehmen, die auch allen Beteiligten das Leben schwer macht: Die Pubertät......!! (Gott, sag`mir nur eines: WANN hört das auf!!) Im Grunde sorgt lediglich meine kleine Tochter dafür, dass ich angesichts der ständigen, penetranten Kritik der "Grossen" nicht einfach das Weite suche.....(Das war ein Karton, wohlgemerkt...:-))) Hier im Hause lautet derzeit die am häufigsten gebrauchte Formulierungen: "Ey. Aaaalter....!" ...oder auch: "Üüübelst krass...!!" In meinem "früheren Leben" war ich einmal eine recht engagierte Vollzeit-Ãrztin.- "Halbherzig" lässt sich dieser Beruf ohnehin nicht ausüben, meines Erachtens..Heute spring ich "nur noch" als Aushilfe ein, engagiere mich zudem auf ehrenamtlicher Ebene für einiges andere, z.B. die soziale Integration von Flüchtlingen. Im Laufe meines Lebens habe ich, auch beruflich bedingt, so einige, in vielerlei Hinsicht grenzwertige Erfahrungen gemacht. Letztlich ist auch das Projekt "Alleinerziehung" in der heutigen Zeit echt eine teils grenzwertige Erfahrung. Ein paar der Themen, die mir interessant und erwähnenswert erscheinen, werde ich im folgenden "abhandeln"und bin dabei sehr gespannt, ob ich letzten Endes denn doch die einzige Mohikanerin bin, der einzelne Themen durch den Kopf gehen. Soviele Themen um Familie und Gesellschaft werden im täglichen Leben einfach viel zu schnell (gedanklich) "ad acta" gelegt....-

Alter: 50
 



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Wartet ab, im nächsten Leben........!!!

Aus persönlicher Erfahrung kann ich ganz klar sagen: Das Hausfrauen- und Mutterdasein ist undankbar bis (mitunter) an die psychischen Grenzen heran. Jepp, ich weiß es genau, denn ich habe vorher lange Jahre viel gearbeitet - und immer mit Kindern. Auch Nachtdienste konnten zu der Zeit meinen Elan nicht bremsen. Man/ frau pult sich morgens um sechse aus dem Bett und weiß genau: Mit einem 9-jährigen Kind steht einem diese Aktion noch circa 3000 (in Worten: TAUSEND) mal bevor. Nicht, daß ich nur einen Stirnrunzelfaltenverursacher hier hätte- nein, hier laufen noch zwei Teenies im Alter von 16 und 17 Jahren herum und behaupten, angesichts einer gewissen Übereinstimmung unseres Gengutes Ansprüche stellen zu dürfen. Jedermann und ganz besonders jede Frau, die Mutter von "Pubertieren" (oder auch "Pubertätern) ist, weiß, wovon ich spreche: Teenige Menschen, egal ob männlichen oder weiblichen Geschlechts, sprechen nicht mit ihrer Mutter, sondern sie grunzen- wenn sie sich denn überhaupt zu einer Reaktion herablassen....Wenn frau dann in Ermangelung eines wahrnehmbaren, sinnreichen, zusammenhängenden Wortgeflechts nachfragt, wird sie auf ihre beginnende Otosklerose hingewiesen, und überhaupt, das sei den Kindern ja schon lange aufgefallen, daß ich in Gesprächen oft etwas "retardiert" sei (Ich schwöre, das war O-Ton). Ähm, ich habe das übrigens nachprüfen lassen und mir wurde bestätigt, was auch sonst, daß meine "Hörschwelle" sich in einem völlig normalen, allerdings durchaus altersentsprechendem Bereich bewege....Tja, in dieser Form und anders wird das Selbstvertrauen einer Frau mit ihrer Wirkungsstätte in häuslichen Gefilden nur allzu oft erschüttert.......Ich trage übrigens neuerdings eine Brille....- Nicht etwa ich habe gewisse Defizite beim "Kurzsehen" verspürt, jedenfalls zuerst nicht. Vielmehr hat mein Sohn mich darauf hingewiesen, als wir die Anleitung zum Aufbau eines Kaninchenstalls durchgingen.......(" Sag`bloooß, Du kannst das nicht lesen?? ...Aber ist mir auch vorher schon aufgefallen.....Du wirst eben älter, Mama!) Merkwürdig, daß diese teenigen Kinder eigentlich nur dann vollständige, verständliche Sätze bilden, wenn es um Themen wie Geld, Klamotten, Alkohol, Freizeitbeschäftigungen mit zig Gleichgearteten hier zuhause, in den heiligen Hallen, und Ausreden für nicht erfüllte Hilfsdienste im Haushalt geht. Zum Thema Alkohol: Jepp, erkläre mich schuldig...ich habe gesündigt...: Ich habe mit meinem bald 18-jährigen Sohn in Anbetracht einer bevorstehenden Feier (wegen ihrer Inszenierung von "Nathan, der Weise") welchen gekauft.....3 Tage lang hatte er gejammert und betont, daß ja er immerhin immer ehrlich ist, was seinen Konsum angeht, während seine Kumpels......... Nun gut, im Supermarkt demonstrierte ich ihm fragend eine Flasche "Batida de Coco" sowie den guten alten "Bailey`s".- Meinen Vorschlag, 1 Flasche Sekt mitzunehmen, hatte er zu dem Zeitpunkt schon wortgewaltig verworfen. ("Mama, wir sind doch keine Määääädchen, wir sind fast 1,90m große KERLE!!") Also, kurzum: Ich wurde aufs Unangenehmste bedrängt, eine Flasche "Jim Beam" zu erwerben, welches laut Sohnemann "pur" sowieso nicht getrunken würde. - "Ey Alter (nicht "Alte"!! zu seinem Glück...!) , das reicht für mindestens 3 Monate!" waren seine Worte. Wir haben uns schließlich darauf geeinigt (okay, ich habe ihm das Versprechen abgerungen und das auch zur Bedingung gemacht...), daß er nach jedem Bes....äh, Treffen diese eine Flasche "Jim Beam" wieder mit nach Hause bringt, um mir zu bestätigen, daß höchstens 2/3 Milliliter fehlen und die Flasche in der Tat die "Durststrecke" überleben würde. So, genug der Worte, ich werde mich um die Wäscheberge vor der Waschmaschine kümmern müssen, die darauf hindeuten, daß der Nachwuchs wieder keinen Bock hatte, sie ordentlich wegzuräumen. Danach werden versuchsweise alle Andeutungen eines jugendlichen Lotterlebens aus der Wohnung (okay, auch aus ihren Zimmern) beseitigt und anschließend ein Mittagessen gekocht, das sie wiederum kommentieren werden mit "Mama, ich hab`schon gegessen.." oder auch "Mama, geht nicht, ich muß weg...."!! Samma, unter uns, wie kam die menschliche Evolution wohl darauf, ausgerechnet hormonüberflutete,- gesteuerte mit hormonentzügigen Menschen in einer Familie zusammen leben zu lassen?? Was hat sie sich dabei gedacht?? Ich bezweifle ganz vehement, daß dabei überhaupt gedacht wurde.....- Die einen kriegen, was den anderen genommen wird...Ist doch klar, daß das nicht ohne wortreiche Gefechte, durchwachte Nächte (aus verschiedenen Gründen), Herumgezicke, Heimlichtuerei und Kauforgien meinerseits von statten geht, isn`t it?? Ich meine damit die Phase, die mit dem bösen, bösen "M-Wort" betitelt wird: Die Menopause. (In dem Zusammenhang auch: M...wie moppelig, M...wie Melancholie, mörderisch, müde und mübellaunig....) Tja, abschließend stellt sich ja wohl die Frage: Gilt diese M-Wort auch für mich als ausreichende Rechtfertigung für allen Quatsch, den ich verursache?? Warum werden Wechseljährige nicht auch, ähnlich den Teenies, ein bißchen wie rohe Eier, also warm, liebevoll und aufmerksam behandelt?? Und, schlußendlich: Warum, in Gottes Namen und verflixt nochmal, habe ich keine Haushälterin??? Es heißt schließlich: Geht`s der Mutter gut, geht`s auch den Kindern gut!!! Zu einer fremden Person- der Haushälterin- wären die kleinen Schurken auch nett.- Sie können das nämlich, prinzipiell......ich hab`s mit eigenen Augen gesehen!! Jaja......frau hat`s nicht einfach....- WIRKLICH NICHT!!!
28.5.15 12:22


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